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Ziel von Mar­ken­ko­ope­ra­tio­nen


Bei dem Ziel von Mar­ken­ko­ope­ra­tio­nen sind meist Mar­ke­ting– und Ver­triebs­ziele rele­vant, die in der Regel aus den Unter­neh­mens­zie­len abge­lei­tet wer­den. Eine Mar­ken­ko­ope­ra­tion ist immer dann ein Erfolg, wenn sie die in sie gesetz­ten Ziele und Erwar­tun­gen erfüllt. Daher ist es von gro­ßer Bedeu­tung, die Koope­ra­ti­ons­ziele vorab zu defi­nie­ren und zum Abschluss der Koope­ra­tion – oder bes­ser noch wäh­rend der lau­fen­den Koope­ra­tion – die Ziel­er­rei­chung zu mes­sen, um gege­be­nen­falls noch kor­ri­gie­rend ein­grei­fen zu kön­nen.

Alle Ziele, die als Koope­ra­ti­ons­ziele geeig­net schei­nen, soll­ten jeweils mit einer Prio­ri­tät ver­se­hen wer­den. Es sollte fest­ge­legt wer­den, wel­che Ziele im Rah­men einer Part­ner­schaft unbe­dingt rea­li­siert wer­den müs­sen (Muss-​Ziel) und wel­che rea­li­siert wer­den soll­ten (Soll-​Ziel) und wel­che Ziele im Rah­men einer Part­ner­ver­hand­lung even­tu­ell auf­ge­ge­ben wer­den kön­nen (Kann-​Ziel).

Nach einer Stu­die von con­nec­ting brands sind der Zugang zu neuen Kun­den und die Erschlie­ßung neuer Ziel­grup­pen die wich­tigste Ziele von Mar­ken­ko­ope­ra­tio­nen. So könnte der Koope­ra­ti­ons­part­ner bei­spiels­weise sei­nen Kun­den ein spe­zi­el­les Ange­bot Ihres Unter­neh­mens anbie­ten. Der Koope­ra­ti­ons­part­ner gewährt Ihnen damit einen Zugang zu sei­nen Kun­den. Sie kön­nen aber auch Ihre Marke bei den eige­nen Kun­den pro­fi­lie­ren, in dem sie Ihren Kun­den einen beson­ders attrak­ti­ven Mehr­wert des Part­ners anbie­tet und damit Kun­den­bin­dung erzeugt. Die­ses ist das dritt­wich­tigste Ziel von Mar­ken­ko­ope­ra­tio­nen. Wei­te­res Ziel von Mar­ken­ko­ope­ra­tio­nen ist, von dem Mar­ken­image des Koope­ra­ti­ons­part­ners zu pro­fi­tie­ren. Damit die­ses Ziel erreicht wer­den kann, ist es sehr wich­tig, bei der Aus­wahl des Koope­ra­ti­ons­part­ners den Fit der Mar­ken zu berück­sich­ti­gen. Über Mar­ken­ko­ope­ra­tio­nen kön­nen Sie auch neue Dis­tri­bu­ti­ons­ka­näle und Absatz­märkte erschlie­ßen, in dem die Dis­tri­bu­ti­ons­ka­näle und Absatz­märkte des Koope­ra­ti­ons­part­ners genutzt wer­den. Eine Moti­va­tion eine Mar­ken­ko­ope­ra­tion umzu­set­zen ist, im Ver­gleich zu klas­si­schen Mar­ke­ting­maß­nah­men Bud­get ein­zu­spa­ren und so die Kos­ten zu sen­ken. Dabei ist natür­lich zu berück­sich­ti­gen, dass eine Koope­ra­tion meist auch mit einem höhe­ren Abstim­mungs­auf­wand ein­her geht. Gerade in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung wol­len Unter­neh­men durch Koope­ra­tio­nen ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit erhö­hen und sich Zugang zu Know­how ver­schaf­fen. Die­ses wird ins­be­son­dere bei Koope­ra­tio­nen mit Start-​ups erreicht.

Wenn wir Sie bei der Errei­chung Ihrer Koope­ra­ti­ons­ziele unter­stüt­zen kön­nen, neh­men Sie bitte Kon­takt zu uns auf.

27. August 2019