Die Planung von Markenkooperationen

Kooperationsprojekte haben zwar meist einen fließenden Beginn, aber auch ein vertraglich definiertes Ende. Alle Tätigkeiten eines Kooperationsprojektes können sachlich und zeitlich sechs unterscheidbaren Managementphasen zugeordnet werden.  Jede erfolgreiche Partnerschaft setzt eine gründliche Planung voraus.

Keine Kooperation ohne Commitment

Der Einstieg in eine Kooperation ist zunächst eine interne Entscheidung  für oder gegen eine zwischenbetriebliche Zusammenarbeit. Zunächst müssen der Bedarf, die Bereitschaft und die Ziele des Unternehmens zur Durchführung einer Markenkooperation identifiziert werden. Besonders wichtig ist hierbei das Commitment der Entscheidungsträger zur Kooperation. Nach Ermittlung der Kooperationsbedürfnisse und -ziele sollten die Kooperationspotentiale des eigenen Unternehmens ermittelt werden. Zu prüfen ist, welche Kooperationsleistungen dem potentiellen Kooperationspartner angeboten werden können.

Auf den richtigen Partner kommt es an

Nach einer positiven Entscheidung zur Kooperation schließt sich die Akquise des geeigneten Kooperationspartners an. Die Auswahl eines geeigneten Kooperationspartners ist der wichtigste Faktor für den weiteren Kooperationsverlauf und für den Erfolg der Kooperation insgesamt.  Aufgrund dieser Tatsache sollte die Erstellung eines Partnerprofils, die Suche nach potentiellen Partnerunternehmen und die Beurteilung der Kooperationskompetenzen der Partner besonders gründlich ausgeführt werden.

Gemeinsam zum Konzept

Der Übergang von der Akquisitionsphase in die Konzeptphase ist meist fließend, denn in der Regel werden schon im Rahmen der Partnerselektion über potentielle Konzeptideen  gesprochen. Schwerpunkt der Konzeptphase ist die Darlegung der jeweiligen Kooperationsziele, das Zusammenführen der Kooperationsabsichten zu einem gemeinsamen Verständnis und schließlich die kreative Entwicklung von konkreten Kooperationsmaßnahmen. Die Ziele und Erwartungen der Kooperationspartner sollten sich ergänzen, müssen aber nicht immer deckungsgleich sein.

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